Futterautomaten

Einzelfütterung in der Box und individuelle Fütterung in der Gruppenhaltung

Wir bieten Ihnen Lösungen für die Fütterung in Boxenställen ebenso wie die individuelle Fütterung in der Gruppenhaltung. Für die Dosierung in den Boxen verwenden wir das Fördersystem unseres Partners Daltec und erweitern es um unsere Software.

Für die Fütterung in der Gruppenhaltung müssen die Pferde ein Transponder-Halsband tragen um eindeutig identifiziert zu werden. Wir haben Kraftfutterstände, Raufutterstände und Schleusen z.B. als Zutritt für die Weide oder für Futterräume.

Wir bauen individuell. Sie können von uns Komponenten oder vollständige Systeme beziehen.

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In dieser Installation (Bild oben) werden drei Futterstände gemeinsam aus drei Vorratsbehältern versorgt.

Ganz anders hier ein Beispiel für einen Selbstbau, nur die Elektronik und die Dosierer kommen von uns:

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Und hier ein Beispiel für einen preiswerten Eigenbau einer Doppelkraftfutterstation, auch hier kommen Steuerung, Dosierer und Nachlaufsperren von Mapletec.

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Übrigens bedeutet preiswert bauen keineswegs auf Qualität zu verzichten. Unsere Steuerungen sind hoch zuverlässig, langlebig und nur mit Standard-Industrie-Komponenten gebaut, die überall erhältlich sind. Und unsere Software braucht keinen Vergleich zu scheuen. Hier ist das Innenleben einer Doppelstationssteuerung:

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Man kann natürlich auch in Edelstahl bauen, wie im nächsten Bild der Blick in den Futterstand zeigt:

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In diesem Viererstand wurden Gummitüren als Nachlaufsperren verwendet, hier sind sie elektrisch betrieben. Wir haben aber auch Türen und Heuschieber, die pneumatisch angetrieben werden. Der Einsatz von Druckluft macht die Installationen noch robuster.

Hier noch mal ein anderes Beispiel für eine preiswerte Selbstbau-Lösung. Sie sehen eine ganz einfache Konstruktion für eine Zugangsschleuse, gebaut aus Resten, die in der Scheune lagerten. Diese gesteuerte Tür kann man als Zugang zur Weide oder einem Futterraum nutzen. Kein Pferd versucht sich hier unberechtigt Zutritt zu verschaffen, obwohl es eigentlich ganz einfach wäre. Das charmante daran ist, sie funktioniert hundertprozentig, auch wenn sie nicht so teuer war.

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Die folgenden Zeichnungen geben Anregungen, wie Sie bauen können. Die Variante im dritten Bild, mit dem Rohrzaun ist möglich, da es nur darauf ankommt, dass das Leitsystem dem fressenden Pferd Ruhe garantiert. Hält der Zaun die Futterneider auf genügend Abstand, dann klappt es auch.img4

img11 Kraftfutterstand mit Rohrsystem

Manchmal genügt auch eine einfache Zeitsteuerung um die Fütterung der Pferde zu verbessern. Da ad libitum Fütterung nicht in Frage kam, der Betreiber aber auch nicht die Zeit hatte mehrmals am Tag das Futter vorzulegen, haben wir mit Luftdruck betriebene Schieber in bereits vorhandene Fressstände eingebaut. Die Schieber werden hier alle zwei Stunden für jeweils sechzig Minuten geöffnet.

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Auf dem folgenden Bild noch im Bau ein weiteres Konzept, dass wir schon 2006 verwirklicht haben. Das Leitsystem ist hier an die Wände angelehnt, die Türen und Schieber werden mit Druckluft betrieben. So gruppieren sich vier Boxen rund um den Futtergang in der Mitte, hier leider nicht zu sehen, nur zu erahnen. In diesem Futtergang hat der Betreiber Platz für fünf Rundballen Heu, die er auf Paletten stehen hat, damit er einfach jeweils einen Ballen mit dem Hubwagen genau in die Mitte ziehen kann.

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Welche Vorteile habe ich durch die Automatenfütterung?

Das Futter kann in beliebig großen (kleinen) Portionen rund um die Uhr vorgelegt werden, so oft, wie gewünscht. Damit erfüllen wir die körperlichen Bedürfnisse der Pferde besser, ernähren sie gesund und sorgen für eine optimale Futterverwertung.

Wie funktioniert die Pferdefütterung mit Fütterungsautomaten?

Betritt ein Pferd einen Futterstand, so wird es anhand eines Transponders eindeutig identifiziert. Das System teilt ihm eine Futterportion zu, wenn ihm diese laut Futterplan zusteht. Das Pferd wird gefüttert. Steht dem Pferd keine Ration zu, kommt kein Futter und das Pferd verlässt nach kurzer Zeit erfahrungsgemäß wieder den Futterstand. Das System mit seiner Fütterungslogik berücksichtigt viele Faktoren in der Portionsermittlung, z.B. Tagesbedarfe, Fresspausen, Minimal- und Maximalportionen und dynamische Anpassungen bei Wachstum, Laktation oder Diät.

Wie viele Kraftfutterportionen kann ein Pferd pro Tag bekommen?

Dies bestimmt allein der Pferdehalter: Er legt für jedes Pferd Portionsgrößen, Zusammensetzung und Fresspausen fest. Beispielsweise erhalten Pferde, die den Stand häufig aufsuchen, bis zu zwanzig Kleinst-Portionen am Tag, andere, die weniger oft vorbeischauen erhalten weniger, dafür aber größere Portionen.Ration anlegen

Wieviele Kraftfuttersorten kann ich füttern?

Es können so viele Futtersorten gefüttert werden, wie gewünscht. Der Platz für Futterbehälter muss am Stand vorhanden sein.

Können die Automaten spezielles Zusatzfutter oder Müslis füttern?

Ja, es können Getreide, Pellets und Müslis gefüttert werden. Die unterschiedlichen Futtersorten lassen sich unterschiedlich gut fördern, während z.B. nicht gequetschter Hafer sehr leicht fließt, wird das Transportieren von feuchten Müslis etwas zäher. Die eingesetzten Dosierer sollten daher für das geplante Futter gut geeignet sein.

WIe viele Pferde kann ich mit einem Kraftfutterautomaten füttern?

Hängt natürlich sehr von den Mengenbedarfen der Pferde, aber auch von der Raumaufteilung des Offenstalles ab. Zehn Pferde kann man meist sehr gut mit einem Automaten versorgen, in sehr günstigen Fällen können es auch mal bis zu zwanzig Pferde sein.

Wie viele Pferde kann ich mit einem Raufutterautomaten füttern?

Vier Pferde können mit einem Raufutterstand gefüttert werden. Dabei stünde der Stand jedem Pferd in etwa sechs Stunden täglich zur Verfügung. Diese Zeit reicht aus, wenn Heu oder Heulage als Grundnahrungsmittel gefüttert wird.

Was passiert, wenn ich mein Pferd einen Tag lang aus der Gruppe nehme?

Das intelligente System erkennt die Abwesenheit. Anhand einer Höchst- und einer Mindestmenge, die dem Pferd pro Portion zusteht sowie der für das Pferd zulässigen Tagesration errechnet die Software eigenständig, welche Futterportionen noch/wieder gefüttert werden können, ohne eine Über- oder Unterfütterung zu verursachen.

Wie wird der Transponder (Chip) am Pferd befestigt?

Transponder können an einem Halsband oder am Halfter befestigt werden. Früher hat man sie oft auch direkt in den Halsmuskel implantiert. Dies ist aber heute nicht mehr üblich, da die Kennzeichnungspflicht für Pferde verlangt, dass neben dem Identifikationschip kein weiterer Transponder implantiert werden darf. Die für die Kennzeichnung verwendeten Chips haben leider eine zu geringe Sendeleistung und funktionieren daher nicht in einem Futterautomaten.

Wie wird ein Leitsystem aufgebaut?

Das ist in diesem Beitrag beschrieben: Leitsystem.

Welche Steuerungsoptionen hat ein Mapletec Futterautomat?

Unsere Automaten können zeitlich gesteuert in drei verschiedenen Zuständen arbeiten:

  • Chip-Modus: der Eingang ist geöffnet, betritt ein Pferd den Stand, werden seine Berechtigungen überprüft und es wird gegebenenfalls gefüttert. (Kraftfutter dosiert, Raufutterschieber oder Zugangstür geöffnet)
  • Offen-Modus: Die Eingangstür ist geöffnet, bei Raufutterautomaten ist der Futterschieber offen, bei Schleusen ist die Ausgangstür offen.
  • Geschlossen-Modus: Alles ist zu, der Stand kann nicht betreten werden.

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