Archiv der Kategorie: Horse Diary

Anwendungsbeispiel – Abendrundgang

Ich möchte in meinem Stall vor der Nachtruhe, dass ein Pfleger herum geht und jedes einzelne Tier kurz begutachtet. Er soll nach Verletzungen oder Auffälligkeiten schauen und auch ob die Krippe leer gefressen ist. Über das Ergebnis möchte ich einen kurzen Protokoll-Eintrag. In der Regel ist alles in Ordnung, aber das möchte ich dokumentiert. Der Pfleger nutzt das Smartphone und trägt bei jedem Pferd eine Notiz ein. Das kostet ihn nur wenige Sekunden.

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Für diesen Zweck habe ich drei Schlagworte angelegt: ‚fyi ok‚, ‚fyi – Achtung‚, ‚fyi Alarm‚, drei Werte angelegt an eine Ampel. fyi ok soll heissen for your information alles ok, also grün, fyi Achtung steht für gelb und fyi Alarm für rot, also einen Zustand, der meine Aufmerksamkeit erfordert. (Alle drei Schlagworte beginnen mit fyi, das ist eine willkürliche Wahl, aber da sie alle drei gleich beginnen, kann ich sehr gut danach filtern. Wie man auf dem Bildschirmausdruck sehen kann, habe ich die Notizen eingeschränkt auf alles, dessen Schlagworte mit fyi enthalten.)

In meiner Auswertung kann ich sofort sehen, von wann stammt die Information, was ist der Status, welches Pferd ist betroffen und welcher Mitarbeiter hat die Notiz verfasst.

Dieses Anwendungsbeispiel setzt die Premium Services voraus.

Schnellstart – Ein Pferd hinzufügen

Wenn Sie Horse Diary zum ersten mal starten und auf das Pferd-Symbol in der Fußleiste klicken, dann wird es so aussehen:

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Tippen Sie auf das + Zeichen rechts oben und fügen Sie das erste Pferd hinzu:

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Geben Sie Name und Geschlecht ein und drücken Sie auf Speichern. Und schon ist das erste Pferd angelegt.

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Sie können nun weitere Pferde anlegen oder Details editieren. Tippen Sie einfach auf die Zeile und die Eingabemaske erscheint.

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Hier haben wir strukturierte Daten, wie Rasse, Farbe und Geschlecht und einen Textbereich für beliebig lange Angaben. Der wesentliche Unterschied zwischen den strukturierten Daten (für die es ein extra Feld gibt) und dem Freitext ist, dass wir in den Listendarstellungen nach strukturierten Daten sortieren können. Tippen Sie einfach auf die Kopfzeile der gewünschten Spalte und die Liste wird entsprechend sortiert.

Mit einem Wischen von rechts nach links über den Bildschirm kommen wir zu den Memos. Noch ist nichts eingetragen:

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Das können wir aber leicht ändern. Ein Tippen aufs + Zeichen rechts oben und los geht’s.

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In diesem Beispiel habe ich ein Turnier gewählt, mit Anfangs- und Enddatum, mit dem Schlagwort Turnier gekennzeichnet und einem beliebigen Freitext. Beachten Sie bitte das Pferd Symbol in der Kopfleiste. Ein Memo kann sich nämlich auch auf mehrere Pferde beziehen:

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Mit einem einfachen Häckchen lassen sich die Pferde zuordnen. Nach dem Editieren sieht die Liste so aus:

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Haben Sie Punkte im Fussbereich gesehen? Sie zeigen wo Sie sich gerade befinden und symbolisieren, dass Sie mit einem Fingerwisch zum nächsten oder vorherigen Bildschirm wechseln können. Wir machen weiter mit der Kostenerfassung.

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Und erfassen sogleich, es sollte klar sein, wie es weiter geht:

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Ich möchte wieder kurz die Details besprechen: Jeder Kosteneintrag hat ein Datum, einen Betrag in brutto oder netto, und einen Mehrwertsteuersatz. Der Eintrag kann wieder mit Schlagworten versehen werden und es gibt eine Zeile für die Produktbeschreibung und die Möglichkeit den Beleg zu fotografieren oder auch ein anderes Bild hinzu zu fügen. Sicher haben Sie auch bemerkt, rechts oben das Pferdesymbol, das die Kosten auf mehrere Pferde aufgeteilt werden können. Der Verteilungsschlüssel sieht hier eine gleichmässige Verteilung vor.

Es ist nicht unsere Idee, hier eine Kostenträger – Rechnung zu implementieren. Es soll nur helfen nachzuvollziehen wo das ganze Geld geblieben ist, dass unser schönes Hobby verschlingt. Was die Auswertung der Kostenerfassung zeigt, habe ich in diesem Beitrag beschrieben.

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Ist Ihnen das Zahnrad links oben aufgefallen? Das gibt es über verschiedenen Listen und soll Ihnen eine Anpassung der Spalten erlauben:

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Im nächsten Teil geht es um Messungen. Wir haben ein sehr allgemeines Konzept einer Messung verwendet, das es Ihnen erlaubt die Anwendung für Ihren ganz persönlichen Nutzen anzupassen. Eine Messung besteht immer aus einem Datum, einem Messwert mit Messgröße und Messeinheit. Mit diesem Konzept können Sie alle numerischen Messungen die Ihnen wichtig sind erfassen. Es gibt unzählige Größen, die man unter bestimmten Umständen nutzbringend messen und dokumentieren kann. Hier im Beispiel eine Fiebermessung:

Screenshot_2014-03-06-11-56-01 Screenshot_2014-03-06-11-56-09

 

Ein letztes Konzept möchte ich in diesem Beitrag noch vorstellen. Es geht um die Beziehungen zwischen Leuten und Pferden. Wir haben das auch wieder offen und erweiterbar gestaltet. Das Hinzufügen einer Adresse muss ich jetzt sicher nicht mehr erläutern. Erfassen Sie bitte ein paar Adressen und navigieren Sie dann zum Reiter Pferde:

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Hier sollte klar sein was unter einer Beziehung zu verstehen ist, ein Mensch kann Reiter und/oder Besitzer und/oder Tierarzt oder beliebiges mehr sein. Organisieren Sie sich die App so, wie sie für Sie am nützlichsten ist.

Haben Sie Freude damit und lassen Sie es mich gerne wissen, was Sie vermissen. Horse Diary wird immer noch weiter entwickelt.

 

 

Kostenträger Rechnung

Horse Diary ist zwar nicht als Buchhaltungssystem gebaut worden, für viele Betriebe, die keine Kostenstellen / Kostenträger Rechnung machen, und für den Privat-Pferdehalter, genügt es aber mit seinen Leistungen für eine effiziente Kostenverfolgung. Um zu zeigen, was die App ermöglicht, habe ich hier einen Bildschirmausdruck der Desktop Anwendung. (Die gehört zum Premium Service dazu.) Die Infos sind auch alle im Smartphone zu sehen, nur nicht so komprimiert wie hier, sondern über mehrere Schirme verteilt.Kostenübersicht

In der oberen Hälfte sehen wir die Liste der erfassten Kosten. In der Zeile darüber kann die Auswahl der Positionen zeitlich und nach Schlagworten eingegrenzt werden. In der linken unteren Hälfte ist die Erfassungsmaske für Kosten, links daneben die Liste der beteiligten Pferde auf die die Kosten verteilt werden. Etwa in der Mitte ist ein kleines Bild zu sehen, das ist das fotografierte oder gescannte Bild der Rechnung. Mit einem Mausklick kann man das auch in groß ansehen.

Der Bereich unten rechts zeigt die Summen über alle Kosten aufgeteilt auf die Kostenträger, unsere Pferde.

Software als Service

Angenommen Sie führen einen Pferdebetrieb, ein Gestüt oder Ausbildungsstall, und die Anzahl der Mitarbeiter übersteigt ein gewisses Mass. Dann wissen Sie aus Erfahrung, dass die Kommunikation der Beteiligten untereinander einen großen Stellenwert hat. Fehlende oder falsche Information führt zu Irritationen, unnützen Aufwänden und letztlich zu Kosten. Ich erzähle Ihnen hier nichts Neues, Sie wissen natürlich, dass ein erfolgreiches Management diesen wichtigen organisatorischen Aspekt immer im Blick hat.

Ich möchte jetzt aber über Software reden. Der Gedanke liegt natürlich nahe, Software einzusetzen um betriebliche Kommunikation zu unterstützen. Die Anforderungen kristallisieren sich schnell heraus:

  • Jeder braucht einen einfachen (und mobilen) Zugang, ein Smartphone ist das Mittel der Wahl.
  • An Büro Arbeitsplätzen ist ein PC oder Tablet zu bevorzugen, wegen der besseren Übersicht und leichteren Dateneingabe.
  • Und jeder sollte immer die verbindlichen und aktuellen Informationen haben.

Die Lösung könnte darin bestehen, einen Server zu installieren, ihn in ein Netzwerk zu integrieren und eine Internet-Verbindung zu etablieren. Ein solcher Server muss natürlich gewartet werden, die Daten sollten regelmässig gesichert werden und auch die eingesetzte Software braucht hin und wieder etwas Aufmerksamkeit durch einen Administrator. Und schon ist eine nicht unerhebliche Investition zusammen gekommen.

Es geht aber auch anders. Betrachten sie Software mal als Service eines Dienstleisters.  Sicher nutzen Sie längst email oder soziale Netze und hierbei ist es genau so, dass sich ein Dienstleister im Hintergrund um all die technischen Voraussetzungen kümmert. Für Sie vollkommen transparent und oft sogar kostenlos.

Mit dem Premium Angebot für Horse Diary gehen wir genau diesen Weg. Die Zugangssoftware als App für Apple und Android Smartphones und Tablets können Sie kostenlos herunterladen, die Software für PC und Mac senden wir Ihnen auf Wunsch per email zu. Ebenfalls kostenlos.

Im Hintergrund sorgen wir für die Sicherheit ihrer Daten vor Verlust und die permanente Verfügbarkeit 24/7 (24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche). Für diesen Service müssen wir natürlich Geld nehmen, eine Finanzierung durch Werbung funktioniert erst bei vielen Millionen Nutzern.

Damit ist auch die weitere Entwicklung von Horse Diary vorgegeben. Es soll seinen Platz an der Seite anderer Software Services haben und die „Pferde“-spezifischen Funktionen bieten, die nicht bereits durch andere Lösungen abgedeckt werden.

In den nächsten Wochen wird der Fokus der Weiterentwicklung auf dem Bereich der Messungen liegen. Damit werden wir ein Gesundheits- und Trainings-Monitoring aufbauen, dass Korrelationen zwischen Leistung, Gesundheit und eingeleiteten Massnahmen (Fütterung, Haltung, Training) ermöglichen wird. Die Details werde ich in einem der nächsten posts veröffentlichen.

Pedigree

ImageUm die Ahnentafeln aufzubauen, brauchen wir bei jedem Pferd lediglich die Angaben zu Mutter und Vater. Die Baumstruktur wird automatisch erstellt. Auf der Pedigree Seite sind oben drei Schaltflächen zu sehen, für den Nachwuchs, den Vater und die Mutter. Selektieren Sie ein Pferd, wechseln Sie zur Pedigree Seite und legen dann hier den Vater und die Mutter fest. Mehr ist nicht nötig.

Im Pedigree kann man durch Anklicken der Namen beliebig tief in Richtung der Ahnen browsen oder mit dem „Baby“-Button zurück zur Nachkommenschaft wechseln.

Messdaten Konditionstraining

Eine Methode, die Erfolge des Ausdauertrainings bei Pferden zu kontrollieren, besteht darin, Puls und Atmung des Tieres direkt nach der Anstrengung zu messen und nach einer Erholungspause von z.B. 10 Minuten erneut zu messen. Mit zunehmender Ausdauer des Pferdes werden sich die Messwerte nach der Erholungspause verkleinern und dem Ruhewert annähern. Vergleichbar werden die Werte dann, wenn die Anstrengung unter möglichst gleichen Bedingungen erfolgt.

Hier will ich zeigen, wie man Horse Diary konfigurieren kann, um solche Daten zu dokumentieren.

Messgrössen können beliebig definiert und hinzu gefügt werden.

Messgrössen können beliebig definiert und hinzu gefügt werden.

puls1 und puls10 wurden definiert als der Pulswert direkt nach einer Anstrengung und puls10 als Puls nach zehn Minuten Erholung.

puls1 und puls10 wurden definiert als der Pulswert direkt nach einer Anstrengung und puls10 als Puls nach zehn Minuten Erholung.

Zunächst habe ich hier zwei Messgrößen definiert und ihnen die Namen puls1 und puls10 gegeben. Beide haben die Messeinheit 1/Min. Die gemessenen Pulswerte direkt nach der Leistung habe ich als puls1 erfasst, die Erholungswerte als puls10.

Um nun in meiner Liste nur noch diese Daten zu sehen, ist, wie im Bild zu sehen, der Suchbegriff auf puls1 gesetzt. Damit werden für diese Ansicht nur noch Messungen für puls1 und puls10 angezeigt.

Für die Atmungswerte kann man analog vorgehen.

Eine grafische Aufbereitung werden wir in einem der nächsten Updates der App mit einbauen.

Datenmodell des Horse Diary

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Keine Angst! Sie müssen kein Informatiker sein um diesen Beitrag zu verstehen. Es ist nämlich wirklich hilfreich für die Nutzung des Tools das zugrundeliegende Datenmodell zu verstehen. Das Datenmodell ist sozusagen die Sicht des Tools auf die Welt. Daher will ich es hier in einer nicht technischen Aufbereitung vorstellen. Dieses Datenmodell wächst natürlich mit der Weiterentwicklung der Software. Wir haben Pferde und Menschen. Beide haben Eigenschaften,  die in der App gespeichert werden. Ein Pferd hat die strukturierten Eigenschaften (auch Felder genannt): Name, Lebensnummer, Geburtsdatum, Geschlecht, Farbe, Rasse, Vater und Mutter.  Für alle anderen Attribute steht ein Textfeld zur Verfügung, das beliebig lang sein darf. Bei den Menschen haben wir als strukturierte Felder neben dem Namen noch Telefonnummer, Mobiltelefonnummer und email Adresse.  Alles andere kann im Infofeld gespeichert werden. Menschen und Pferde sind miteinander verknüpft. Diese Verknüpfung nennen wir auch Rollen, Beziehungen oder Verhältnisse. Beispiele sind: Besitzer(in), Tierarzt, Reiter, Pfleger. Da Beziehungen manchmal auch brechen oder neu geknüpft werden, gibt es die Möglichkeit, eine „von“ und „bis“ Angabe zu machen. Die Historie bei Trainern, Besitzer oder Tierärzten kann so erhalten bleiben. Nun haben unsere Pferde auch dynamische Daten, das sind Informationen die mit einem Zeitpunkt verknüpft sind. Wir haben hier die Memos (Tagebucheinträge mit Datum, Tags und Bildern), die Messungen (Datum und Uhrzeit, Messgröße, Messwert) und die Kosten (Datum, Betrag, Verwendungszweck ..). Gemeinsam ist allen dreien, dass sie ein Datum haben, Memos sogar zwei. Also liegt es nahe, sie in einem Kalender einzutragen. Memos und Kosten können einem oder auch mehreren Pferden zugeordnet sein. Nehmen wir beispielsweise eine Arbeitsanweisung: Verletztes Pferd mit Hufgeschwür, der Verband soll alle zwei Tage gewechselt und täglich muss ein Antibiotikum dem Futter beigemischt werden. Hier brauche ich die Angabe von wann bis wann diese Angabe gilt und welches Pferd betroffen ist. Bei der Dokumentation einer Wurmkur interessiert mich eigentlich nur das Datum und das verwendete Mittel. Da der ganze Bestand betroffen ist, ordne ich diesen Eintrag allen Pferden zu. Aufgrund der Zuordnung finde ich die Einträge nicht nur in der Kalenderansicht sondern auch unter den Details des Pferdes. Je nach Fragestellung wird man hier oder dort schneller fündig. Wenn wir Kosten aufteilen, so verteilen wir die Beträge gleichmässig auf alle betroffenen Pferde. Einen Aufteilungsschlüssel haben wir nicht vorgesehen. Kosten und Memos brauchen keine Zuordnung von Pferden, sie können auch für sich alleine stehen. Das nächste Stallfest bietet sicher genug Beispiele. Anders ist das bei den Messungen, sie sind konzipiert für Messungen an Pferden und sind daher immer genau einem Pferd zugeordnet. Was man alles sinnvollerweise messen unterscheidet sich von Stall zu Stall, ich nenne nur mal Beispiele, die ich nützlich finde: Wachstum: regelmässige Messung von Stockmass und Gewicht bei Jungpferden. Gesundheit: regelmässig Körpertemperatur bei Saugfohlen. Leistung und Ausdauer: Messung von Puls und Atmung zur Kontrolle des Trainingserfolges. Ihnen fällt sicher aus der eigenen Praxis jede Menge weiteres ein. Um das alles zu ermöglichen, kann Horse Diary dynamisch um beliebige Messgrößen und -einheiten erweitert werden. Das war das wichtigste in Kürze. Mit diesem Wissen wird es Ihnen leicht fallen, die App mit Freude zu nutzen.