Archiv der Kategorie: Futterautomaten

Wir bauen Futterautomaten

Und wir bauen sie individuell. Nach höchsten Qualitätskriterien. Mit präziser Sensorik garantieren wir ein Höchstmass an Sicherheit für das fressende Pferd und liefern viele wertvolle Informationen an die Steuerungssoftware. Die Fütterungsdaten können mit anderen Messergebnissen korreliert werden.Individual Lösung SL279520

Auch wertvolle Sportpferde profitieren von einer Gruppenhaltung. Sie sind ausgeglichener und leistungsbereiter wenn sie ein wenig artgerechter gehalten werden. Ich kann die Angst vor Verletzungen durch andere Tiere in der Gruppe gut verstehen, aber wenn man ein besonderes Augenmerk auf die Zusammensetzung der Gruppe legt, Eingewöhnungszeiten einhält, Räume großzügig bemisst, Ecken und Engpässe entschärft und insbesondere Fütterungsstress vermeidet, dann ist das Verletzungsrisiko sehr gering.

Gut platzierte und korrekt funktionierende Futterstände lassen erst gar keinen Fütterungsstress aufkommen. Mit einer gesunden Verteilung der Fütterung über pferdegerechte 24 Stunden und individueller Zuteilung sorgen unsere Automaten damit für eine sichere Pferdehaltung in der Herde.

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Um Futterrationen zu planen, muss man den Bedarf eines Pferdes kennen. Da ist zunächst einmal das verdauliche Rohprotein und die verdauliche Energie zu berücksichtigen. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass diese Größen proportional zu dem metabolischen Körpergewicht und der geforderten Leistung sind. Egal ob heranwachsende Pferde, trächtige oder laktierende Stuten, Freizeitpferde oder Hochleistungssportler, für alle ist eine gute Einschätzung des Körpergewichtes und der Leistungsanforderungen Basis der Kalkulation.
Ähnlich sind auch die Bedarfe an Mengen- und Spurenelementen proportional zum Körpergewicht und können gut abgeschätzt werden.  Weiterlesen

Aufbau eines Kraftfutterstandes

leitsystem

Das Leitsystem soll dem fressenden Pferd die notwendige Ruhe und Isolation vor den anderen bieten. Als Nachlaufsperre wird eine elektrische Schranke, mit Anschluß an ein Weidestromgerät, oder eine Tür mit Kunststoff oder Gummiflügeln gewählt. Am Ausgang ist ein selbstschliessender Bügel montiert, der nur nach außen zu öffnen ist. Manchmal lernen klevere Pferde auch diesen Bügel von außen zu öffnen, dann kann man durch weitere Elektrifizierung gegensteuern.
Die Wände können aus beliebigem aber stabilen Material gebaut werden, häufig verwendet man dazu Boxenwände.  Man sollte durch geeignete Maßnahmen dafür sorgen, dass im straffierten Bereich der Skizze keine Pferde sein können. Ranghohen Tieren gelingt es sonst mit Drohgebärden das fressende Pferd zu verjagen.
Es ist von Vorteil, ein Leitsystem so in den Offenstall zu integrieren, dass die Pferde nach dem Verlassen des Standes nicht sofort wieder zum Eingang kommen können.
Erfahrungen zeigen, dass es leichter ist, die Leitsysteme zu konzipieren, wenn die Pferdegruppe hinsichtlich der Größe möglichst homogen ist. Hat man kleine und große Pferde gemischt wird man Kompromisse bei den Abmessungen machen müssen. Die Abmessungen auf der Skizze sind für Warmblüter mit einem Stockmaß von ca. 160 – 170 cm angepasst. Ponys können sich in so einem Stand manchmal drehen, da baut man besser etwas enger und kürzer. Sehr große Pferde stehen mit ihrer Gruppe so verführerisch nahe am Eingang, dass andere schon mal durch einen Biss in den Hintern sie zu verdrängen suchen.
Wir bevorzugen es, den Eingang mit einer Lichtschranke abzusichern, dies aus zwei Gründen: Zum einen können wir mit der Lichtschranke erkennen, dass kein Pferd hinter dem ersten Tier steht und wir die Nachlaufsperre gefahrlos schliessen können und zum anderen können wir die Nachlaufsperre sofort öffnen, sollte das fressende Pferd rückwärts raus wollen. Man kann ein Leitsystem natürlich auch ohne Lichtschranke bauen, es ist wie üblich ein Abwägen der Vor- und Nachteile.