Archiv für den Monat Mai 2014

Tipp: Nicht numerische Messungen

Nicht immer sind Messungen und Beobachtungen mit numerischen Werten verknüpft, sie können aber in der Regel numerisch kodiert werden, wie im folgenden Beispiel gezeigt.

Viele Züchter führen Buch über die Rosse-Symptome ihrer Stuten. Dazu kann man sich ein beliebiges System erschaffen, es ist z.B. möglich die Bereitschaft der Stute mit Punkten oder Sternen zu bewerten von sagen wir erste Anzeichen = 1 Stern bis zur vollen Paarungsbereitschaft (steht, schleimt und blitzt) = 4 Sterne. Auf diese Weise können diese Beobachtungen mit Horse Diary dokumentiert und für die Bedeckungsplanung verwendet werden.

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Boxen-Verwaltung

Die Boxen-Verwaltung hat die Aufgabe den Überblick in größeren Anlagen zu erleichtern. Sie kann für Boxenställe und Lauf- oder Offenställe gleichermassen eingesetzt werden. Voraussetzung ist ein Premium Abonnement.

  • Welches Pferd steht in der Box?
  • Wer zahlt dafür?
  • Wann wird die Box wieder frei?

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Boxen werden angelegt mit einer zweiteiligen Bezeichnung, bestehend aus dem Stall oder Stalltrakt und einer Kennzeichnung, hier im Beispiel Stall 2, B-20. Größe, Ausstattung und Preis können hinterlegt werden. Im unteren Teil des Bildes sieht man die Belegungen der Box mit den Angaben, von wann bis wann, welches Pferd, wer zahlt und wie viel. Der Preis wird von den Einstellungen der Box übernommen, er kann aber verändert werden. IMG_0088

 

Die App hilft auch bei der Suche nach einer freien Box:

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Die Infos über Boxen Vermietungen findet man natürlich auch beim Pferd oder dem Mieter wieder.

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Offenställe werden ganz analog behandelt, nur legt man einen Offenstall nicht mit Boxen sondern mit Plätzen an. Also beispielsweise Offenstall 1 – Platz 1. Der Unterschied besteht nur in der Benennung.

Stoppuhr eingebaut.

Mit der jetzt integrierten Stoppuhr werden viele Messungen vereinfacht. Nehmen wir beispielsweise Pulsmessungen: bisher musste ich gleichzeitig den Puls zählen, auf die Zeit achten und zum Schluss noch rechnen. Das haben wir jetzt vereinfacht, ich zähle nur noch die Herzschläge und mein Smartphone misst die Zeit und rechnet für mich.

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Im obigen Beispiel habe ich zwanzig Herzschläge gezählt während die Stoppuhr 17,2 Sekunden gemessen hat. Bevor ich das Ergebnis übernehme, muss ich mich überzeugen, dass die Dimensionen stimmen. In der linken Spalte ist Minute gewählt; unter der 20 ist Division gewählt ( ich möchte Herzschläge pro Minute) und das Ergebnis soll gerundet werden.

Nach dem Klick auf Übernehmen sieht es so aus:

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Obwohl so vieles leichter wird, muss ich doch immer genau überlegen, dass ich die richtigen Dimensionen gewählt habe. Nehmen wir noch mal ein anderes Beispiel, nämlich die Messung der Geschwindigkeit, üblicherweise in km/h. In der linken Spalte wähle ich also Stunden (hr) und meine Streckenlänge gebe ich in km an, also z.B. 0,5 für 500m.

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Gemessen wurden 32,1 Sekunden, das kann ich übernehmen und erhalte eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 56 km/h:

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Natürlich kann ich auch die pure Zeitmessung ohne Rechnung übernehmen, dafür gibt es viele Anwendungen.  Und zu guter letzt, wenn auch eher selten gebraucht, kann ich auch mit der gemessenen Zeit multiplizieren, etwa wenn ich mein Tempo in km/h kenne, so lässt sich die gerittene Strecke ermitteln.